Es gibt nichts besseres als ein schönes Bad nach der Jagd!

Jean-François de Troy (Paris, 1679 – Rom, 1752), Das Ruhen der Diana, Öl auf Leinwand, 1737

Sie steht im Zentrum der Aufmerksamkeit. Gekämmt, massiert und in Tierfell eingehüllt entspannt sie sich nach all der Anstrengung. Es handelt sich um Diana, die Göttin der Jagd und es Mondes. Haben Sie die kleine Mondsichel bemerkt, die über ihrem Kopf tanzt?

In dieser von Ovid in seinem Werk Die Metamorphosen erzählten Episode kehrt Diana von der Jagd zurück. Und sie kam nicht mit leeren Händen zurück! Rechts im Gemälde sieht man das von ihr erlegte Tier mit ihren Hunden im Vordergrund. Die Szene spielt sich in einer Höhle ab, in der sie von Nymphen (Naturgeister) umgeben ist. 

Die Linien sind geschwungen, die Haltungen gebrechlich, die Farben vielfältig und die Frauen nackt... Kurz, wir befinden uns im Frankreich des 18. Jahrhunderts.